Archiv der Kategorie: leben

Mein Freund M.

Nach einem richtig netten Abend bin ich nachhause gekommen und auf Twitter über diesen sehr persönlichen Beitrag von Saskia Jungnikl auf der standard.at gestoßen. Es geht um ihren Vater und seinen Freitod. Und das Tabu, das dieses Thema bis heute für viele darstellt.

Der Text hat mich gerade zum Weinen gebracht. Und er hat mich an etwas erinnert, das ich vor vielen Jahren erlebt und über das ich Jahre später (und lange vor dem heutigen Tag) geschrieben habe: Mein Freund M.

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Meine Mama, eine Weltfrau

Vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle über meine Oma geschrieben, die längst nicht mehr unter uns weilt. Meine Mama tut es glücklicherweise. Sie hat, sagen wir mal so, sehr viel von ihrer eigenen Mutter geerbt. Wenn sie jemanden gern hat, dann gibt sie ihr letztes Hemd für diesen Menschen. Wenn ihr eine Sache wichtig ist, dann kann sie die ganze Familie wirklich jeden damit nerven. Wenn jemand sie enttäuscht, dann versucht sie zu retten, was vielleicht noch zu retten ist. Wenn nichts mehr zu retten ist, dann ist sie nachtragend. Aber das ist in Ordnung. Alles andere würde mir Angst machen.

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Twittagessen: „Fühl‘ mich wie beim Blind Date“

Leute, ich kann #twittagessen nur weiterempfehlen! War gestern wieder einmal mit zwei bekannten (was eher Zufall war) und drei bis dahin unbekannten Gesichtern beim Punschen – und es war wie immer riesig nett! Die Nicht-Twitterer unter euch wollen vermutlich wissen, was ein Twittagessen ist und was das # davor soll. Also… Ein Twittagessen ist eine Möglichkeit, sich mit Menschen zu treffen, die man ansonsten wahrscheinlich gar nicht kennenlernen würde. Über die Plattform twittagessen.de kann jeder ein solches Treffen organisieren – bzw. nachschauen, ob eines in der Nähe stattfindet. Und der Hashtag, also das kleine # vor dem Begriff, dient beim Kurznachrichtendienst Twitter dazu, Tweets zum Thema einfach zu finden.

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Zum Weltfrauentag: Meine Oma

Meine Oma war in gewisser Hinsicht ein Freak. Klingt nicht nett, ist aber Tatsache. Und vermutlich hat sie ihr nicht sehr einfaches Leben zu dem gemacht, wie ich und andere sie eben auch kannten: eigensinnig, starrköpfig, schwierig, in gewisser Weise sogar ein wenig manipulativ. Trotzdem: Immer wieder kommt mir der Gedanke, dass ich ihr, als sie noch lebte, eigentlich viel zu selten gesagt habe, dass ich sie mag. Dass ich bewundere, wie sie ihr Leben gemeistert hat. Unsere vor allem in ihren letzten Lebensjahren viel zu selten gewordene Begegnungen (ich in Wien, sie in Innsbruck) waren viel zu oft überschattet von Streitereien, Beschwichtigungs- und Fluchtversuchen.

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