Archiv der Kategorie: leben

Der innere Türsteher

Zwischen all den lustigen Gesprächen an der Punschhütte (ja, in der schönen Donaustadt ist die Saison bereits heute eingeläutet worden, bei fast 20 Grad; es war herrlich! ;)) muss ja auch was G’scheites rauskommen. Zum Beispiel: der innere Türsteher. „Du kommst hier nicht rein.“ Eine Aussage, die ich zugegebenermaßen noch nie gehört habe (als Frau hat man es da auch wirklich einfacher), trotzdem mag ich Türsteher nicht besonders. Auftrainierte, oftmals nicht besonders helle wirkende Kerle, die innerhalb einer halben Sekunde entscheiden, wer in „ihrem“ Club das Recht auf Spaß hat. Oder eben nicht.

Der innere Türsteher weiterlesen

Paarungszeit!

Wer schon mal einen Samstagabend in der Bettelalm (oder jedem anderen Club jenseits der Ein-Promille-Grenze) verbracht hat, kennt das alte Spiel: Die Typen stehen in Reih‘ und Glied an der Bar, mustern die ankommenden (Single-)Damen und markieren voreinander den harten Kerl: Wer muss an der Türe nicht warten, weil er den Türsteher kennt und/oder prominent ist? Wer reißt die geilsten Weiber auf? Wer fällt in seinem Designer-Polo oder durch alberne Tanzeinlagen am meisten auf? Wer hat den tollsten Tisch neben der Bar, weil er dem Chefkellner immer ein gutes Trinkgeld gibt? Kurz: Wer hat den Größten?

Paarungszeit! weiterlesen

Mein Freund M.

Nach einem richtig netten Abend bin ich nachhause gekommen und auf Twitter über diesen sehr persönlichen Beitrag von Saskia Jungnikl auf der standard.at gestoßen. Es geht um ihren Vater und seinen Freitod. Und das Tabu, das dieses Thema bis heute für viele darstellt.

Der Text hat mich gerade zum Weinen gebracht. Und er hat mich an etwas erinnert, das ich vor vielen Jahren erlebt und über das ich Jahre später (und lange vor dem heutigen Tag) geschrieben habe: Mein Freund M.

Mein Freund M. weiterlesen

Meine Mama, eine Weltfrau

Vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle über meine Oma geschrieben, die längst nicht mehr unter uns weilt. Meine Mama tut es glücklicherweise. Sie hat, sagen wir mal so, sehr viel von ihrer eigenen Mutter geerbt. Wenn sie jemanden gern hat, dann gibt sie ihr letztes Hemd für diesen Menschen. Wenn ihr eine Sache wichtig ist, dann kann sie die ganze Familie wirklich jeden damit nerven. Wenn jemand sie enttäuscht, dann versucht sie zu retten, was vielleicht noch zu retten ist. Wenn nichts mehr zu retten ist, dann ist sie nachtragend. Aber das ist in Ordnung. Alles andere würde mir Angst machen.

Meine Mama, eine Weltfrau weiterlesen

Twittagessen: „Fühl‘ mich wie beim Blind Date“

Leute, ich kann #twittagessen nur weiterempfehlen! War gestern wieder einmal mit zwei bekannten (was eher Zufall war) und drei bis dahin unbekannten Gesichtern beim Punschen – und es war wie immer riesig nett! Die Nicht-Twitterer unter euch wollen vermutlich wissen, was ein Twittagessen ist und was das # davor soll. Also… Ein Twittagessen ist eine Möglichkeit, sich mit Menschen zu treffen, die man ansonsten wahrscheinlich gar nicht kennenlernen würde. Über die Plattform twittagessen.de kann jeder ein solches Treffen organisieren – bzw. nachschauen, ob eines in der Nähe stattfindet. Und der Hashtag, also das kleine # vor dem Begriff, dient beim Kurznachrichtendienst Twitter dazu, Tweets zum Thema einfach zu finden.

Twittagessen: „Fühl‘ mich wie beim Blind Date“ weiterlesen