Hanoi also. Heiß, stickig, diesig. So empfängt mich die Hauptstadt Vietnams zumindest, als ich frühmorgens ziemlich gerädert aus dem Flugzeug steige. Es waren elf sehr, sehr lange Stunden, nieder mit den Plätzen in der Mitte! Im Halbschlaf tauche ich in das Getümmel der Stadt ein und folge San, unserem Reiseleiter, durch die engen Gassen, den dichten Straßenverkehr mit seinen hunderttausenden Motorrädern, den sagenumwobenen See samt Tempel und das ethnologische Museum. Es folgen weiters: Eine Vorführung des berühmten Wasserpuppentheaters, ein Abendessen mit landestypischen Spezialitäten, Bett.
Auf vielfachen… na gut, ich will ehrlich sein… Also auf einfachen Wunsch (aber hey, es gibt tatsächlich Menschen, die sich auf ganz bestimmte Blogbeiträge freuen) folgt nun: „Zeitreise auf Rädern: Wie man sich im Autoreisezug am besten mit Billigsekt in den Schlaf trinkt, um sich zurück in ein vergangenes Jahrzehnt zu träumen.“
So ein Strand ist ja ein Sammelsurium an Eitelkeiten und Kuriositäten. Am ersten Tag kommst du an, wunderst dich über die vielen, mit Hotel-Handtüchern reservierten Liegen. Und machst es selbst natürlich nicht anders, weil der Langschläfer-Teil deiner Gruppe erst in einer Stunde nachkommen wird. Schließlich will man zusammen liegen, so lässt es sich später auch viel besser lästern. Also auch. Ihr wisst schon. Ach, als würdet ihr es anders machen! 😉
Heuer also Krk. Als wir über die Brücke auf die Insel fahren, kommt schon ein wenig Urlaubsfeeling auf. Das hilft glücklicherweise dabei, nicht genervt zu sein, als wir eher blindlings durch diverse Ortschaften kurven, weil wir unser Ferienhaus nicht finden können. Lost in Croatia. Wie haben das die Leute früher gemacht, so ganz ohne Apps und Google? Vermutlich besser als wir, zu dem Schluss kommen wir zumindest, als wir schließlich die Nummer der Vermieterin wählen. Nirvana heißt sie. Der beste Name ever. Wir treffen sie am Ortsschild „Kras“ und fahren ihr nach.
Wir hatten insgesamt vier ganze Tage in Barcelona. Weniger Zeit hätte ich ungern für die Reise eingeplant, mehr wären sogar besser gewesen. Denn es gibt so wahnsinnig viel zu sehen. Aber noch ging es ja nicht zurück nach Wien…
Da war zum Beispiel noch der Park Güell zu besichtigen: