Eine kleine Reisekatastrophe in mehreren Stationen: mit Hitze, Hilfsbereitschaft, einem gelben Koffer und einer Hündin, die beinahe sehr schlechte Reiseerfahrungen gemacht hätte.
LÜBECK–HAMBURG – oder: Die kürzeste lange Reise der Welt weiterlesenSchlagwort-Archiv: leben
Krankenhausbeige
Was bleibt, wenn der Alltag nur noch aus Besuchszeiten, Rückrufen, Infusionen und kleinen Hoffnungen besteht? Dieser zugegeben sehr persönliche Text ist der Versuch zu erzählen, was Menschen brauchen, wenn Angst, Krankheit und Erschöpfung zum Normalzustand werden: Klarheit, Empathie und offene Kommunikation. Gerade im Gesundheitswesen müsste dafür viel mehr Raum sein. Seit vier Wochen erleben meine Familie und ich aber auch, wie viel Würde und Vertrauen selbst in kleinen Gesten liegt.
Krankenhausbeige weiterlesenEine Schiffsreise in Zeiten von Corona – der Podcast
Wenn die durchorganisierte Traumreise plötzlich zum Abenteuer wird: Meine Reisepartnerin (hallo Mama ;)) hatte die tolle Idee, meine ganze Blogpost-Serie über unsere total verrückte Hurtigruten-Reise 2020 in das neu entdeckte „Podcast“-Tool einzuspeisen – und ich finde das Ergebnis gut genug, um es mit euch zu teilen. 😉
Eine Schiffsreise in Zeiten von Corona – der Podcast weiterlesenGlibber-Ballett
Bei Schwimmen mit Tieren hatte ich bisher immer an Delfine gedacht. Dann traf ich im Meer auf eine ganze Armee von Quallen: elegant, gläsern, leise. Aber auch: glibbrig, eklig, wie lebendige Gelatineklumpen. Und ich lernte eine Lektion darüber, wie Abstoßendes gleichzeitig auch anziehend sein kann.
Glibber-Ballett weiterlesenDer Möwenmann
Eine kleine Geschichte darüber, was bleibt, wenn der Lärm der Welt einmal kurz nachlässt.
Der Möwenmann weiterlesenNeues Jahr, neues Zuhause
Gedankenverloren stehe ich an der Bushaltestelle und beobachte einen jungen Mann. Mit gesenktem Kopf schiebt er mühsam ein Regal auf einem Rollwagerl vor sich her, zieht mit der anderen Hand einen großen Koffer hinter sich her und hat auch noch einen zusammengefalteten Karton unter den Arm gequetscht, der vermutlich spätestens beim übernächsten Häuserblock der Schwerkraft nachgeben wird. Erst nach und nach bemerke ich, wie lange ich ihm schon nachstarre und wie mitleidig mein Blick wirken muss. „Ach Leidensgenosse“, seufze ich innerlich, „irgendwann hast du es dann auch geschafft.“