Nur ein paar Gedanken zu einem jüngst bekannt gewordenen Missbrauchsfall, zu dem gerade viele etwas zu sagen haben. Und zu der Frage, warum schon wieder so viel über den Täter gesprochen wird und so wenig darüber, was Kinder tatsächlich schützt.
Er war immer so nett weiterlesenArchiv der Kategorie: leben
LÜBECK–HAMBURG – oder: Die kürzeste lange Reise der Welt
Eine kleine Reisekatastrophe in mehreren Stationen: mit Hitze, Hilfsbereitschaft, einem gelben Koffer und einer Hündin, die beinahe sehr schlechte Reiseerfahrungen gemacht hätte.
LÜBECK–HAMBURG – oder: Die kürzeste lange Reise der Welt weiterlesenEs war so lange lustig, bis es das nicht mehr war
Triggerwarnung: Dieser Text handelt von sexueller Belästigung, übergriffigem Verhalten und einem ungefragt zugesandten Dickpic.
Es war so lange lustig, bis es das nicht mehr war weiterlesenKrankenhausbeige
Was bleibt, wenn der Alltag nur noch aus Besuchszeiten, Rückrufen, Infusionen und kleinen Hoffnungen besteht? Dieser zugegeben sehr persönliche Text ist der Versuch zu erzählen, was Menschen brauchen, wenn Angst, Krankheit und Erschöpfung zum Normalzustand werden: Klarheit, Empathie und offene Kommunikation. Gerade im Gesundheitswesen müsste dafür viel mehr Raum sein. Seit vier Wochen erleben meine Familie und ich aber auch, wie viel Würde und Vertrauen selbst in kleinen Gesten liegt.
Krankenhausbeige weiterlesenTwitter, mach was. #FreeFrauKassandra
Hallo Twitter, wir müssen reden. Ich kenne mich ja halbwegs gut aus mit Beziehungsproblemen und ich wurde auch schon das eine oder andere Mal „geghostet“. Allerdings habe ich selbst beim Ghosting wenigstens nach ein, zwei Wochen verstanden, warum mich der Kerl nicht mehr will. Bei dir, Twitter, und mir herrscht nun aber schon seit 16 Tagen einseitige Funkstille, nachdem ich dir in den letzten zehn Jahren lieb und teuer war. Oder wenigstens in angenehmer Weise wurscht.
Twitter, mach was. #FreeFrauKassandra weiterlesenWarum vor Trickbetrug niemand sicher ist – und wie man sich und andere trotzdem schützen kann
In ihrem Blog schreibt Christa Chorherr, wie sie einem Trickbetrug zum Opfer gefallen ist. Nach allem, was ich weiß, ist es eher ungewöhnlich, dass jemand so offen darüber spricht (beziehungsweise schreibt) wie sie. Viele reden gar nicht darüber und manche gehen vielleicht noch nicht mal zur Polizei. Warum? Scham, unendlich große Scham. Einer unserer Donaustädter Grätzlpolizisten hat mir erst im Frühjahr erzählt, dass manche Opfer von TrickbetrügerInnen daran förmlich zerbrechen. Das ist auch nachvollziehbar. Stellen wir uns vor, wir hätten ein Leben lang gespart, vielleicht gab es auch das eine oder andere Familienerbstück, an dem wir hängen – und plötzlich ist alles weg. Vermeintlich sogar aus eigenem Verschulden, denn wer ist schon so „doof“ und fällt auf einen Trickbetrug herein? Ganz ehrlich: Ich glaube, dass uns das unter gewissen Umständen einfach allen passieren könnte! Nichts daran ist irgendwie doof, auch wenn es sich noch so sehr danach anfühlen mag.
Warum vor Trickbetrug niemand sicher ist – und wie man sich und andere trotzdem schützen kann weiterlesen