Archiv der Kategorie: leben

Die „Eagles of Death Metal“ waren im Wiener Gasometer

Die „Eagles of Death Metal“ (EODM) haben gestern ihr Wien-Konzert nachgeholt. Zu meinem Leidwesen auf Grund der großen Nachfrage im Gasometer statt wie geplant in der Arena. Ich bin ein großer Arena-Fan, dagegen finde ich am Gasometer einfach alles komplett unsexy. Vom Einkaufszentrum bis zur Konzerthalle. Aber egal, da mussten wir durch. N., die mich netterweise begleitet hat (ich kaufe ja nie nur eine Konzertkarte, irgendwer hat sich immer noch gefunden ;)), meinte, weiter hinten, zwischen Bar und Tontechnik, gäbe es ein feines Plätzchen. Das bewahrheitet sich dann auch. Bis zu dem Moment, in dem ihr rausrutscht, dass hinten vielleicht gar nicht so der tollste Platz ist… Paris, Bataclan, aja, da ist es wieder.

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Lieber abgefuckt als trendig: Warum mich neue Lokalkonzepte skeptisch machen

Sonntag vor ein paar Wochen. 10 Uhr. Ein Freund feiert seinen Geburtstag nach. Aus irgendeinem Grund, der mir nicht ersichtlich ist, treffen wir uns in der „Vollpension“ nahe der Technischen Uni. Wir sind eine relativ große Runde aus Erwachsenen und drei Babys. Kinderwagentauglich ist das Lokal nicht wirklich, aber es geht irgendwie. Zumindest wirken die Eltern halbwegs entspannt.

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Mehr Mut zum Risiko, Ernold!

Diese Mut- und Risiko-Sache verfolgt mich heute ein wenig.

„Irgendwie wäre es in jeder Hinsicht echt cool, mal ein bisschen was zu riskieren“, sage ich Mittags noch zu einer Freundin. „Ist halt immer… ähm naja… mit Risiko verbunden.“ Dabei muss ich selbst lachen.

„Mehr Mut“ empfiehlt eine Wiener Gastronomin allen Kochanfängern. Den Artikel zum Interview schreibe ich nach diesem Blogbeitrag. Irgendwie eh mutig, sich vorzunehmen, heute noch einen Text fertigzustellen.

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Wortloser Abschied

Hallo du. Ja, du bist gemeint, fiktiver Mann.

Du weißt natürlich, dass fiktiv nicht ganz richtig ist. Du bist ebenso real wie er, er und auch er. In vielem seid ihr so unterschiedlich gewesen, aber eines hat euch alle geeint: Keiner hat geredet. Immer ist alles gut gewesen, wir sind einander näher gekommen, es hat sich, wie man so schön sagt, etwas entwickelt zwischen dir und mir. Es war nie fad. Du hast dich um mich bemüht. Vielleicht habe ich nicht rechtzeitig bemerkt, wie das Bemühen nachgelassen hat. Vielleicht wollte ich es nicht sehen. Ich wünschte, du hättest mit mir geredet. Manchmal wünschte ich, du würdest es wenigstens jetzt, Wochen, Monate, Jahre später, tun. Irgendwann hast du dich jedenfalls von mir verabschiedet. Nicht laut, nicht deutlich, nicht vorhersehbar. Manchmal nicht einmal leise, sondern ganz einfach stumm. Kein Wort. Nichts.

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Spenden statt schenken: Weihnachten fällt heuer aus

„Übrigens, wenn wir schon alle zusammen sitzen…“ In unserer Familie ist das seit jeher die Einleitung zu wenig Erfreulichem. Bambarabammm, Paukenschlag. „Ich bin nicht mehr mit xy zusammen“ oder gar „Xy ist gestorben“ sind mögliche Fortsetzungen. Aber auch besonders Erfreuliches wie „Wir bekommen ein Kind“ kann folgen. Sagt einer von uns diesen Satz, wissen jedenfalls alle: Jetzt kommt was…

„Wenn wir schon alle zusammen sitzen…“, beginne ich an diesem Nachmittag. Alle Blicke sind auf mich gerichtet. Jetzt kommt was. „…wenn es für euch okay ist, dann möchte ich euch heuer nichts schenken. Und ich fände es schön, wenn ihr das umgekehrt auch so macht.“

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