Archiv der Kategorie: leben

Martin-Parr-Retrospektive im Kunsthaus Wien

Cakes and Balls. So heißt der Wien-Zyklus des britischen Fotografen Martin Parr. Dabei lässt der Künstler kein Klischee aus: Von Bällen und Kaffeehäusern über Prater und Gänsehäufel bis hin zu Schnitzel und Schrebergarten ist alles dabei.

Zu sehen sind diese und weitere Werke Parrs aktuell im Kunsthaus Wien. Darunter auch die Serie „Last Ressort“, für die der Fotograf Mitte der 80er-Jahre britische Strandszenen festhielt und mit der er bekannt wurde.

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Liebe Unentschlossene: Geht bitte wählen und entscheidet euch für Menschlichkeit!

Der kommende Wahlsonntag liegt mir verdammt schwer im Magen. Ich habe ganz ehrlich Angst, am Montag mit einem rechtspopulistischen Bundespräsidenten aufzuwachen. Und während ich das schreibe, mache ich möglicherweise genau das, was ich in den letzten Tagen und Wochen so kritisiere: Es geht so häufig darum, was gegen Hofer spricht, und weniger um das, was für Van der Bellen spricht.

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Long story… das perfekte Date-Lokal in Wien

Alte Regel: Nur, weil du mehr Zeit für eine Aufgabe hast, bedeutet das nicht, dass du sie besser erledigst. Meistens wird es sogar mühsamer und dauert viel länger. Das Wort „mühsam“ können wir in diesem Zusammenhang gleich wieder streichen, das stimmt so nicht. Ich würde eher „etwas kompliziert“ dazu sagen. Das trifft aber vermutlich mehr auf mich als auf die Aufgabe zu. Aber stellt euch einfach einmal vor, ihr hättet in fünfeinhalb Wochen ein Date. Lange Geschichte, schlechtes Timing, aber abgemacht ist abgemacht. Glücklicherweise ist das so und nach dem Ablauf der fünfeinhalb Wochen immer noch. Ist ja auch nicht selbstverständlich. Irgendwie ist es das dritte Date, aber ich betrachte es als das erste. Auch lange Geschichte. Sympathischer Kerl.

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Spicecake in Concert

Zur Abwechslung durfte ich mich mal als Konzertfotografin versuchen. „Würdest du vielleicht…?“ – „Na klar.“ Ist ja auch Ehrensache, wenn der Freund, mit dem man schon in der Sandkiste gespielt hat, mit seiner Band auftritt. Spacecake also. Im Replugged. CD-Präsentation auch noch. Also das, wo sogar die Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten und Kinder ausrücken. Und es gab Brötchen und Sekt. Brötchen und Sekt! Ich fand’s leiwand. Die Band, die Stimmung, das Replugged sowieso immer. Die Fotos sind teilweise auch recht leiwand geworden, finde ich. Daher dürft ihr jetzt ein paar davon sehen. 😉

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Warum eine digitale Pause manchmal notwendig wird

Seit vier Stunden habe ich nichts auf Facebook gepostet oder kommentiert. Obwohl ich vor meinem Rechner sitze und grundsätzlich online bin. Meine letzte Nachricht: „So, es reicht mal wieder. Wer will, kann mich ja anrufen.“ Bei manchen wird es daran scheitern, dass sie meine Nummer nicht haben. Den meisten wird es schlichtweg egal sein. Was bei hunderten Facebook-Freunden okay ist, sehr viele von euch kennen mich nicht einmal besonders gut.

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Und wenn es der letzte Gedanke gewesen wäre?

Eine kleine Unachtsamkeit, schon gerät man ins Schleudern. Ich sitze hinten im Auto, höre Musik, schaue aus dem Fenster, träume vor mich hin. Es ist ein schöner, sonniger Nachmittag. Wir hatten Freunde am Land besucht, viel gelacht, den Tag in der Natur genossen. Plötzlich schrecke ich auf, nehme meine Kopfhörer aus den Ohren, frage ganz leise, was passiert ist. Passiert ist das, was täglich passiert: Ein Auto kommt von rechts, Ausweichversuch nach links, dort rast ein weiteres Auto heran. Ausweichversuch zurück nach rechts. Wir verlieren kurz die Kontrolle.

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