Alle Beiträge von Sabine

Wortloser Abschied

Hallo du. Ja, du bist gemeint, fiktiver Mann.

Du weißt natürlich, dass fiktiv nicht ganz richtig ist. Du bist ebenso real wie er, er und auch er. In vielem seid ihr so unterschiedlich gewesen, aber eines hat euch alle geeint: Keiner hat geredet. Immer ist alles gut gewesen, wir sind einander näher gekommen, es hat sich, wie man so schön sagt, etwas entwickelt zwischen dir und mir. Es war nie fad. Du hast dich um mich bemüht. Vielleicht habe ich nicht rechtzeitig bemerkt, wie das Bemühen nachgelassen hat. Vielleicht wollte ich es nicht sehen. Ich wünschte, du hättest mit mir geredet. Manchmal wünschte ich, du würdest es wenigstens jetzt, Wochen, Monate, Jahre später, tun. Irgendwann hast du dich jedenfalls von mir verabschiedet. Nicht laut, nicht deutlich, nicht vorhersehbar. Manchmal nicht einmal leise, sondern ganz einfach stumm. Kein Wort. Nichts.

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Mit Hund durch den verschneiten Prater

Was tun am Dreikönigstag, dem ersten Feiertag des Jahres und dem gleichzeitig letzten für viele Wochen? An der frischen Luft soll es sein, draußen im Schnee, die Kamera soll natürlich auch mit. Gut, wenn man eine liebe Bekannte hat, die spontan eine Hunderunde durch den Prater vorschlägt… Das macht den Kopf frei und bringt auch noch eine feine Fotostrecke hervor.

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Adventkalender, 24. Türchen: Schöne Weihnachten!

Der letzte Punsch ist ausgetrunken, die letzten Jobs vor den Feiertagen sind erledigt, die elektrischen Kerzen am Christbaum brennen, die Wohnung ist geputzt, die Nachspeise ist vorbereitet, die Steaks warten darauf, dass sie in der Pfanne brutzeln dürfen. In den sozialen Medien werden die ersten Weihnachtsbaum-Fotos geteilt. Die Spotify-“Nie wieder last Christmas“-Playlist spielt „River“ von Joni Mitchell und „Fairytale of New York“ von den Pogues auf und ab.

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Adventkalender, 23. Türchen: Ich war auf Weihnachtsmärkten. Gefühlt auf allen. Hilfe.

Weihnachtsmärkte und ich haben ein grundsätzliches Problem: Ich mag sie nicht besonders und … na gut, ob sie mich mögen, ist mir eigentlich wurscht. 2014 war ich, so weit ich mich erinnere (vielleicht habe ich den Rest auch verdrängt), genau zwei Mal am Christkindlmarkt. Und da sogar zwei Mal auf dem gleichen. Gut, dann war da noch Salzburg. Aber das läuft quasi außer Konkurrenz. Heuer waren es: Ich rechne mal kurz nach…

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Adventkalender, 22. Türchen: Yellow fog – dichter Nebel und viel Licht am Hof

Ein Gebäude auf dem Platz Am Hof in der Wiener Innenstadt ist in dichten, gelben Nebel gehüllt. Zugegeben hat es eine Weile gedauert, bis ich bemerkt habe, dass es sich nicht um eine Katastrophe, sondern im Gegenteil um eine ziemlich coole Lichtinstallation des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson handelt. Den Blicken der anderen Passanten nach ist es nicht nur mir so ergangen.

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Adventkalender, 21. Türchen: Ein bisschen Cat-Content, ein bisschen Graffiti-Content

Mal doch nicht die Katze an die Wand! Oder besser: Mal die Katze bitte doch an die Wand. Noch besser: Mal einfach, was du willst. Das ist nämlich sehr hübsch so. Kunst im öffentlichen Raum. Streetart. Graffiti. Das sind natürlich unterschiedliche Begriffe, aber alles davon begegnet einem in Wien häufig, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt spaziert – und das ist in vielen Fällen gut so. Wie fad wäre Wien denn ohne das alles?

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