Alle Beiträge von Sabine

Herr Alfred und der Schwede – oder: „the viennese number“

Schweden hat jetzt eine eigene Telefonnummer. Wer „the swedish number“ wählt, wird mit einem Bewohner des Landes verbunden und kann alles mögliche fragen. Wer sonst könnte den Menschen Land und Leute besser näher bringen, als die Leute selbst? Das schwedische Fremdenverkehrsamt hielt das für eine gute Idee und stadtlebenwien.at fragt sich, ob das nicht auch für Österreich eine tolle Sache wäre. Wir haben einen Feldversuch in Wien gestartet: „the viennese number“.

Irgendein Schwede: Hej san!

Irgendein Wiener: Wie nennen Sie mich? San? I bin der Alfred! Und warum dutzen Sie mich? Wos für ana san Sie denn?!

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Und wenn es der letzte Gedanke gewesen wäre?

Eine kleine Unachtsamkeit, schon gerät man ins Schleudern. Ich sitze hinten im Auto, höre Musik, schaue aus dem Fenster, träume vor mich hin. Es ist ein schöner, sonniger Nachmittag. Wir hatten Freunde am Land besucht, viel gelacht, den Tag in der Natur genossen. Plötzlich schrecke ich auf, nehme meine Kopfhörer aus den Ohren, frage ganz leise, was passiert ist. Passiert ist das, was täglich passiert: Ein Auto kommt von rechts, Ausweichversuch nach links, dort rast ein weiteres Auto heran. Ausweichversuch zurück nach rechts. Wir verlieren kurz die Kontrolle.

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Zu Besuch am Jüdischen Friedhof Währing

In Wien sind heute nur noch zwei Friedhöfe im Biedermeier-Stil erhalten: Der öffentlich zugängliche St. Marxer Friedhof in Simmering und der nicht öffentlich zugängliche Jüdische Friedhof Währing. Letzteren konnte ich Ende des Vorjahres im Zuge einer Führung besichtigen. Der Jüdische Friedhof Währing  wurde 1784 eröffnet und war bis 1880 die Hauptbegräbnisstätte der Israelitischen Kultusgemeinde. Leider wurde ein großer Teil des Friedhofes durch die Nationalsozialisten zerstört. Die Folgen von Vandalismus, Umwelteinflüssen und einer fehlenden kontinuierlichen Pflege sind bis heute sichtbar.

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Warum verliebst du dich nicht in mich?

Wann merkt man, dass sich die Schmetterlinge im Bauch in Liebe verwandeln? Oder dass die Schmetterlinge weniger werden, nur ohne Liebe? Bleiben die Schmetterlinge auch, wenn man liebt? Ich weiß nicht, wie sich das anfühlt. Nicht mehr. Vielmehr frage ich mich wie so viele: Warum verliebt sich niemand in mich? Liegt es an meiner Art? Bin ich zu kompliziert? Zu unkompliziert? Zu zickig? Zu wenig zickig? Zu sehr Kumpeltyp? Liegt es am Aussehen? An den viel zitieren „Ansprüchen“? Erwarte ich zu schnell zu Großes? Denke ich zu viel? Bin ich zu eingefahren? Gehe ich zu wenig aus mir heraus? Habe ich zu viel Angst? Suche ich mir unterbewusst gerade die nicht beziehungsfähigen Männer aus, weil die mich nicht verletzen können? (Was Blödsinn ist, denn auch das kann ganz schön weh tun. Die Idee, sich nicht zu verlieben, ist wahrscheinlich noch dümmer als jeder Neujahrsvorsatz.) Bin ich nicht verliebenswert?

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Barcelona (Teil 3): Wie wir Gaudís Salamander nicht (be)suchten, dafür ein U-Boot fanden und uns das Fußballfieber packte

Wir hatten insgesamt vier ganze Tage in Barcelona. Weniger Zeit hätte ich ungern für die Reise eingeplant, mehr wären sogar besser gewesen. Denn es gibt so wahnsinnig viel zu sehen. Aber noch ging es ja nicht zurück nach Wien…

Da war zum Beispiel noch der Park Güell zu besichtigen:

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