Alle Beiträge von Sabine

Liebe Unentschlossene: Geht bitte wählen und entscheidet euch für Menschlichkeit!

Der kommende Wahlsonntag liegt mir verdammt schwer im Magen. Ich habe ganz ehrlich Angst, am Montag mit einem rechtspopulistischen Bundespräsidenten aufzuwachen. Und während ich das schreibe, mache ich möglicherweise genau das, was ich in den letzten Tagen und Wochen so kritisiere: Es geht so häufig darum, was gegen Hofer spricht, und weniger um das, was für Van der Bellen spricht.

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Long story… das perfekte Date-Lokal in Wien

Alte Regel: Nur, weil du mehr Zeit für eine Aufgabe hast, bedeutet das nicht, dass du sie besser erledigst. Meistens wird es sogar mühsamer und dauert viel länger. Das Wort „mühsam“ können wir in diesem Zusammenhang gleich wieder streichen, das stimmt so nicht. Ich würde eher „etwas kompliziert“ dazu sagen. Das trifft aber vermutlich mehr auf mich als auf die Aufgabe zu. Aber stellt euch einfach einmal vor, ihr hättet in fünfeinhalb Wochen ein Date. Lange Geschichte, schlechtes Timing, aber abgemacht ist abgemacht. Glücklicherweise ist das so und nach dem Ablauf der fünfeinhalb Wochen immer noch. Ist ja auch nicht selbstverständlich. Irgendwie ist es das dritte Date, aber ich betrachte es als das erste. Auch lange Geschichte. Sympathischer Kerl.

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Spicecake in Concert

Zur Abwechslung durfte ich mich mal als Konzertfotografin versuchen. „Würdest du vielleicht…?“ – „Na klar.“ Ist ja auch Ehrensache, wenn der Freund, mit dem man schon in der Sandkiste gespielt hat, mit seiner Band auftritt. Spacecake also. Im Replugged. CD-Präsentation auch noch. Also das, wo sogar die Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten und Kinder ausrücken. Und es gab Brötchen und Sekt. Brötchen und Sekt! Ich fand’s leiwand. Die Band, die Stimmung, das Replugged sowieso immer. Die Fotos sind teilweise auch recht leiwand geworden, finde ich. Daher dürft ihr jetzt ein paar davon sehen. 😉

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Warum eine digitale Pause manchmal notwendig wird

Seit vier Stunden habe ich nichts auf Facebook gepostet oder kommentiert. Obwohl ich vor meinem Rechner sitze und grundsätzlich online bin. Meine letzte Nachricht: „So, es reicht mal wieder. Wer will, kann mich ja anrufen.“ Bei manchen wird es daran scheitern, dass sie meine Nummer nicht haben. Den meisten wird es schlichtweg egal sein. Was bei hunderten Facebook-Freunden okay ist, sehr viele von euch kennen mich nicht einmal besonders gut.

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Brennende-Tschick-Mistkübel

Endlich hat sich jemand eines ganz großen Problems angenommen, mit dem wir Wienerinnen und Wiener täglich konfrontiert sind: den Brennenden-Tschick-Mistkübeln. Zigarette fertig rauchen, ausdämpfen, in den dafür vorgesehenen Behälter werfen? Kann doch nicht so schwer sein, oder? Denkste!

Auf brennendetschickmistkuebel.tumblr.com befindet sich eine ganze Brennende-Tschick-Mistkübel-Deponie. Weißer Rauch, wohin man schaut. Während der letzten Papst-Wahl haben wir darüber ja noch Tränen gelacht, aber einige Jahre später wäre ein Stadtbild ohne diese Brennenden-Tschick-Mistkübel durchaus wieder denkbar und wünschenswert. Übrigens schreibe ich das als Raucherin, die Lage ist also durchaus ernst.

Ich finde diese Bilder-Sammlung großartig, denn jetzt kann ich endlich ein paar Fragen stellen, die mich schon seit Jahren quälen:

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One Love

Irgendwann vor ein paar Jahren habe ich begonnen, den „One Love“-Schriftzug vor dem Hintergrund der Votivkirche zu fotografieren. Heute ist mir aufgefallen, wie sehr Wind und Wetter den zwei Buchstaben zugesetzt haben. Also habe ich einige Fotos aus den letzten Jahren zusammengesucht und veröffentliche sie hier in umgekehrter Reihenfolge. Weil ich es einfach schöner finde, wenn etwas entsteht, als wenn etwas mit der Zeit verblasst.

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