Mal doch nicht die Katze an die Wand! Oder besser: Mal die Katze bitte doch an die Wand. Noch besser: Mal einfach, was du willst. Das ist nämlich sehr hübsch so. Kunst im öffentlichen Raum. Streetart. Graffiti. Das sind natürlich unterschiedliche Begriffe, aber alles davon begegnet einem in Wien häufig, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt spaziert – und das ist in vielen Fällen gut so. Wie fad wäre Wien denn ohne das alles?
54 Monumental- und Denkmalbrunnen gibt es in Wien. Auch wenn es vor allem bei schweißtreibenden Temperaturen im Sommer verlockend sein mag: Das Wasser daraus sollte man tunlichst nicht trinken – darauf weisen Schilder an den Brunnen hin.
Unter einem Fiaker versteht man wahlweise eine (zweispännige) Pferdedroschke oder den Kutscher eines Fiakers. Der Begriff kommt vom französischen fiacre und der wiederum vermutlich aus dem 17. Jahrhundert.
Ludwig Hirsch war einer der bekanntesten österreichischen Liedermacher. Der geborene Steirer wuchs in Wien auf, lebte und arbeite bis zu seinem Tod in der Hauptstadt. Als ihm die Auszeichnung „Goldener Rathausmann“ verliehen wurde, sagte Hirsch über seine steirischen Wurzeln: „Ich bin eigentlich Wiener, ich wurde nur zufällig dort geboren.“
Draußen in Sievering, im 19. Wiener Gemeindebezirk, ruht die Gans Lilli auf den Schienen der Straßenbahn 39. Besser gesagt: Ruhte. Denn das war vor mehr als 45 Jahren und so alt wird nicht einmal die vielleicht berühmteste Gans Wiens.
Vor ein paar Jahren haben sie die Blicke der Wiener auf sich gezogen, heute gehören sie längst zum Stadtbild und sorgen höchstens noch bei Touristen für Verwirrung: die Musiker mit den Pferdeköpfen.