Alle Beiträge von Sabine

Das war der Urban Waters Cup 2016

Endlich habe ich es auch mal geschafft, beim Urban Waters Cup 2016 vorbei zu schauen. Den veranstaltet Philipp, der Bruder meiner Schwägerin, schon seit ein paar Jahren auf der Donauinsel. Kurz zusammengefasst geht es darum, den Reichsbrückenpfeiler zu erklimmen. Und zwar nicht irgendwie, sondern auf vorgegebenen Routen. Wie man es schafft, da rauf zu klettern, schon überhaupt, wenn man sich direkt aus dem Wasser hievt, geht mir zwar nach stundenlangem Zuschauen immer noch nicht ein, aber umso größer ist meine Bewunderung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer Spaß am Klettern hat und sich das zutraut, sollte nächstes Jahr also unbedingt dabei sein. 😉

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Herr Alfred und die Zeit im Bild

Herr Alfred, mein höllischer Nachbar, bereitet mir Sorgen. Vor zehn Jahren bin ich in die Wohnung über ihm eingezogen. Seit zehn Jahren habe ich kaum eine Zeit im Bild unkommentiert schauen können. Es beginnt schon mit der ZiB um 9 Uhr, es geht weiter mit der ZiB um 17 Uhr, es folgen ZiB1 und ZiB2. Danach geht Herr Alfred irgendwann ins Bett, vermutlich erschöpft. Bei der ZiB24 fehlen mir seine Kommentare zum Weltgeschehen dann fast ein wenig, denn die sind immer sehr aufschlussreich. „Olle deppat!“, Ois Oaschlecha!“ Oft schalte ich meinen eigenen Fernseher ein, sobald ich Herrn Alfreds Stimme durch den Fußboden höre. Es ist ein bisschen wie beim Blutabnehmen. Ich will Blut nicht sehen müssen, aber wenn ich nicht sehe, was passiert, fühle ich mich unwohl. Also sehe ich die Bilder zu Herrn Alfreds lautstarken Erklärungsversuchen der Innen- und Außenpolitik, manchmal drehe ich sogar den Ton ab, weil er dabei doch nur stört. Und täglich grüßt das Murmeltier.

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Beziehungen sind kompliziert – oder auch nicht

Es ist momentan ein bisschen unheimlich. Mir gehen tausend Sachen durch den Kopf und Menschen in meinem Umfeld sprechen sie plötzlich an. Also nicht alle tausend, aber ein paar davon. Das hat zuletzt in vielen spannenden Gesprächen über das Leben und die Liebe gemündet. Und dann habe ich auch noch diesen Artikel „Wie man den richtigen Partner fürs Leben findet“ gefunden, der manches davon nur zu gut auf den Punkt bringt. Er ist zuerst auf waitbutwhy.com erschienen und nun übersetzt auf welt.de veröffentlicht worden. Lasst euch vom welt.de-Titel nicht abschrecken beziehungsweise erwartet auch nicht zu viel, denn wie man den richtigen Partner fürs Leben findet, weiß ich genauso wenig wie vermutlich der Autor. Zumindest zweifle ich stark daran, dass irgendjemand das sagen kann. Trotzdem frage ich mich wie viele Menschen: Wonach suchen wir unsere Partner aus? Warum führen die einen langjährige glückliche Beziehungen und die anderen nicht? Und was soll das alles eigentlich?

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Wie sich zwei Männer nach über 50 Jahren wieder getroffen haben und nun nach Leuten aus ihrer Zeit im Franz-Domes-Heim suchen

Väter und Töchter haben ja oft mehr gemeinsam, als es den Töchtern (zumindest in Teenager-Trotzphasen) manchmal lieb ist. Bei meinem Papa und mir ist das auch so. Eines gehört aber definitiv nicht dazu: Während ich mit meinen Freunden aus der Schulzeit entweder gar nichts mehr zu tun habe oder sich unser Kontakt weitgehend auf Facebook beschränkt, zieht es den Herrn Papa Woche für Woche zum Heurigen, um dort Freunde zu treffen, mit denen er großteils schon einen Teil seiner Kindheit verbracht hat.

Mein Papa, Josef Karrer
Mein Papa, Josef Karrer, in jungen Jahren

Eine Antwort auf die Frage, wie sich Freundschaften über so viele Jahrzehnte halten können, habe ich bis heute nicht gefunden, dafür kenne ich jetzt eine Geschichte, die damit zu tun hat. Irgendwann vor einigen Wochen sitzen meine Eltern und ich zusammen, als mein Papa plötzlich etwas loswerden will. Eine Bitte hätte er an mich. Ein gewisser Norbert Tischelmayer hätte ihn kontaktiert. Ein Mann, den er seit seiner Zeit als Lehrling nicht mehr gesehen hat. Inzwischen hätten sie sich getroffen und Norbert hätte ihm von seinem Vorhaben erzählt, ein Treffen zu organisieren. Und zwar ein Wiedersehen jener Leute, mit denen ihn und meinen Papa eine gemeinsame Zeit im Franz-Domes-Lehrlingsheim verbindet. Eine schöne Zeit, wie beide immer wieder betonen.

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„Oh, ein Taubsi!“ Was ich in meinen ersten Stunden als Pokémon-Go-Jägerin gelernt habe…

„Schau mal, ein Taubsi!“ Meine Mutter fragt sich vermutlich gerade, wen oder was sie da 36 Jahre lang großgezogen hat. Geduldig folgt sie mir trotzdem ein paar Meter weiter. Ich habe eigentlich keine Ahnung, was ein Taubsi sein soll. Aber anscheinend ist es sowas wie eine Eule und ich soll es jetzt fangen, sagt meine Handy-App. Sekundenlang stehen wir einen Moment später gemeinsam vor einer Hausmauer, starren auf einen Geist und ich wirke dabei wie eine Frau, die gerade ein Katzenbaby gefunden hat und nun überlegt, wo sie auf die Schnelle ein Schälchen Milch herbekommt. Immerhin versuche ich nicht, das eulenartige Ding, das lediglich auf meinem Handy-Display Realität ist, zu streicheln. Dafür verdecke ich mit meiner Hand verschämt mein iphone, als jemand vorbei kommt. Wie peinlich…

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Abenteuer Autoreisezug: in zwölf Stunden von Wien nach Düsseldorf

Auf vielfachen… na gut, ich will ehrlich sein… Also auf einfachen Wunsch (aber hey, es gibt tatsächlich Menschen, die sich auf ganz bestimmte Blogbeiträge freuen) folgt nun: „Zeitreise auf Rädern: Wie man sich im Autoreisezug am besten mit Billigsekt in den Schlaf trinkt, um sich zurück in ein vergangenes Jahrzehnt zu träumen.“

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