Wien leuchtet – und wie!

Wie bringt man Menschen zu den Museen? Nun ja, glücklicherweise nicht nur, aber in diesem Fall auch, indem man diese farbenfroh beleuchtet. Durch die Aktion „Wien leuchtet“ weiß ich jetzt, dass 2015 das „internationale Jahr des Lichts“ ist. Das Jahr des Friedens und der Liebe wäre mir zwar lieber, aber auch das bringen die Lichtkünstler mit einer ihrer Projektionen auf das naturhistorische Museum zum Ausdruck. Liebe und Toleranz, sehr fein.

„Und wer bezahlt das wieder? Wir natürlich.“ Das ist der erste Kommentar, den ich auf der Facebook-Seite der Veranstalter lese. Ich weiß, ich weiß, eigentlich müssten wir jeden Euro zweimal umdrehen. Aber Kunst muss sein, die darf man nicht zu Tode sparen. Ist doch schön, dass ein paar Lichtinstallationen so viele Menschen anlocken. Großartig auch, dass ich endlich einmal bei einer Silent Disco dabei sein durfte. Also sie mir anschauen durfte. Menschen, die mit Kopfhörern vor mir stehen, tanzen, lachen… So sollte es in Wien immer sein. Friede, Liebe, Toleranz.

Nur ein kleiner Tipp fürs nächste Mal: Wenn so viele Menschen zusammen kommen, wären mehr als ein paar wenige Hütten, in denen mehr als ein paar weniger Personen Punsch ausschenken, angebracht. Wir mussten durstig wieder nach Hause fahren. Bringt euer Bier oder euren Tee am besten selbst mit.

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