Die Ehre der Eichhörnchen

„Wurde von einem Eichhörnchen angegriffen“, hat uns ein Bekannter via Twitter wissen lassen. Der Gute weilt gerade in den USA. Eher gerechnet hätten wir mit: „Hier in New York ist es voll super!“ oder „Sightseeing ist anstrengend, aber schön haben wir’s.“ Tja, nun lernt S. auch ein Ami-Krankenhaus von Innen kennen, samt klischeehafter Ärzte-Seifenopern, wie er schreibt.

Nachdem S. es selbst mit Humor nimmt —-> Ich so: „Muhaha! Ich kenne jemanden, der von einem Eichhörnchen angegriffen wurde!“ Das musste ich einfach twittern, nix für ungut. 😉

Aber keine Sorge, auch in den USA sind Eichhörnchen nicht (schwer) bewaffnet. Es war mit Sicherheit kein amerikanisches Kampfhörnchen. Es war auch bestimmt kein riesengroßes Psycho-Killer-Eichhorn. Wahrscheinlich mag es einfach keine Menschen, manche von uns kennen das vielleicht.

„Ich nehme an, es war mindestens doppelt so groß wie du?“, „Wirst du es überleben?“ (Danke, B., für die allgemeine Erheiterung. ;)) „Ui! Na in die USA flieg ich sicher nie. *ggg*“ (ich). „So isses eh schön, aber haltet euch von den Eichhörnchen fern. Bin heute schon der zweite Verwundete.“ (S.) Hihi.

Die Wiener Eichhörnchen möchte ich das nicht hören lassen. Die sind nämlich ur süß. Und ich glaube, die beißen nie, weil sie durch und durch gute Tiere sind. Sie kommen ganz nahe heran (wenn sie Hunger haben), schlagen Haken, fladern Nüsse und verstecken sie, machen Kunststücke (in Schönbrunn habe ich einmal einen Mann beobachtet, dem sie tatsächlich das Hosenbein entlang nach oben geklettert sind, um anschließend an seiner Hand herumzuturnen) und sind einfach knuffig und putzig. Und, wie B. meint: In Wien sind sie nicht psycho, weil durchtherapiert. Freud sei Dank. 😉

Zur Rettung der Ehre der Eichhörnchen (und als Konfrontationstherapie für S.) ein paar Bilder:

Update: Wir diskutieren noch, ob wir den Kampf um Leben und Tod, quasi den Moment, in dem S. dem Grauen ins Auge blickte, als Presseaussendung veröffentlichen. Mit dem Hinweis, dass an der Sicherheit der öffentlichen Parks in Österreich und den USA gearbeitet wird. Müssen nur noch Interviews mit Fischer und Obama führen. ^^ 😉

 

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