Archiv der Kategorie: unterwegs

Frau Karrer entdeckt Indochina, Teil 4: Erleuchtung der ganz weltlichen Art in Hoi An

Endlich zwei Tage in der gleichen Stadt. Die Freude ist groß, als wir nach Hoi An fahren. Unser Hotel liegt auf einer kleinen Insel, aber über die Brücke und an der Markthalle vorbei sind wir zu Fuß relativ schnell dort, wo wohl noch kein Tourist einfach so vorbei gegangen ist: in der bunt beleuchteten Altstadt und am Nachtmarkt. Ohne die unzähligen Lampions wäre Hoi An vermutlich nur eine Stadt wie viele andere auch, so ist sie ein ganz spezieller Ort: romantisch, mystisch, abgefahren. Das Wort „abgefahren“ kommt mir tatsächlich relativ schwer über die Lippen, in Hoi An verwende ich es ständig. Apropos Fahren: Motorisierte Fahrzeuge dürfen nur zu bestimmten Zeiten in die Altstadt hinein, somit ist diese weitgehend Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Sehr nett ist das.

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Frau Karrer entdeckt Indochina, Teil 3: Hue, die Stadt, in der die Könige hausten

Mit einer Propellermaschine geht es weiter Richtung Süden: nach Hue. Die ehemalige Hauptstadt liegt in Zentralvietnam und ist unter anderem für ihre Königstadt bekannt. Die besichtigen wir auch gleich nach der Ankunft mitsamt der Purpurnen Verbotenen Stadt, in der sich die Privaträumlichkeiten des Königs und seiner Konkubinen befunden haben. Alles sehr spannend, doch es schüttet den halben Tag durch und ratet mal, wer als einzige keine Regenjacke mitgenommen hat…

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Frau Karrer entdeckt Indochina, Teil 2: In der Bucht von Ha Long

Wir stehen an einer Art Busbahnhof. Gate 1, Gate 2…, ein reges Kommen und Gehen. Mit dem Unterschied, dass uns gleich ein Boot abholen und zu unserem Hotel bringen wird. Eine Dschunke, meinte der Reiseveranstalter, ein schwimmendes Hotel, meine ich. Erstaunlicherweise stört es gar nicht so sehr, dass sich in der Bucht von Ha Long sehr viele von denen aneinander reihen. Tagsüber genießen wir den Ausblick aufs türkisfarbene Meer und die felsigen Inseln, etwa 2000 an der Zahl. Der Legende nach sind sie aus Perlen entstanden, die ein Drache ausgespuckt hat, um Eindringlinge zu vertreiben. Daher auch der Name: „Ha Long“ heißt „herabsteigender Drache“. Eine schöne Geschichte, auch wenn es die Wissenschaft heute natürlich besser weiß. Keine Legende ist dagegen, dass Ha Long Bay als Kulisse für den James-Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“ gedient hat.

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Stadtlebenwien entdeckt Indochina, Teil 1: Geschäftiges Treiben in Hanoi

Hanoi also. Heiß, stickig, diesig. So empfängt mich die Hauptstadt Vietnams zumindest, als ich frühmorgens ziemlich gerädert aus dem Flugzeug steige. Es waren elf sehr, sehr lange Stunden, nieder mit den Plätzen in der Mitte! Im Halbschlaf tauche ich in das Getümmel der Stadt ein und folge San, unserem Reiseleiter, durch die engen Gassen, den dichten Straßenverkehr mit seinen hunderttausenden Motorrädern, den sagenumwobenen See samt Tempel und das ethnologische Museum. Es folgen weiters: Eine Vorführung des berühmten Wasserpuppentheaters, ein Abendessen mit landestypischen Spezialitäten, Bett.

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Abenteuer Autoreisezug: in zwölf Stunden von Wien nach Düsseldorf

Auf vielfachen… na gut, ich will ehrlich sein… Also auf einfachen Wunsch (aber hey, es gibt tatsächlich Menschen, die sich auf ganz bestimmte Blogbeiträge freuen) folgt nun: „Zeitreise auf Rädern: Wie man sich im Autoreisezug am besten mit Billigsekt in den Schlaf trinkt, um sich zurück in ein vergangenes Jahrzehnt zu träumen.“

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Unterhosen-Mann, Rotschädel und andere Strandgeschichten

So ein Strand ist ja ein Sammelsurium an Eitelkeiten und Kuriositäten. Am ersten Tag kommst du an, wunderst dich über die vielen, mit Hotel-Handtüchern reservierten Liegen. Und machst es selbst natürlich nicht anders, weil der Langschläfer-Teil deiner Gruppe erst in einer Stunde nachkommen wird. Schließlich will man zusammen liegen, so lässt es sich später auch viel besser lästern. Also auch. Ihr wisst schon. Ach, als würdet ihr es anders machen! 😉

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